BuB-Artikel „Beginnt das Zeitalter der Schulbibliotheken in Deutschland?“

Die Hessische Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken und dbv veranstalten „Kompetenzförderung durch Schulbibliotheken“ in Frankfurt am Main, gemeint ist die Zusammenarbeit mit der dbv-Kommission Bibliothek und Schule und weiteren Partnern als Gemeinschaftsprojekt zur Tagung am 18./19. Juni 2018 in Frankfurt am Main.

Alexander Budjan und Hanke Sühl haben im BuB-Heft 10 Forum Bibliothek und Information jetzt dazu einen Artikel veröffentlicht (S. 532-533).

Die Ergebnisse des World-Cafes sind zusammengefasst:

Es herrscht eine große Vielfalt von Organisationsformen, Finanzierungen und Zuständigkeiten. Eine Motivation war – neben allen Unterschieden – jedoch allen gemein: Eine hochwertige, moderne Arbeit für und mit Schulbibliotheken fördert nicht zuletzt neben einer Lernkultur der Eigenaktivität und Selbstständigkeit die digitale Mündigkeit jedes/r Einzelnen und ist daher unbedingt flächendeckend anzustreben. Auch die Digitale Agenda der Bundesregierung und der Kultusministerkonferenz fordern, Medienbildung in der schulischen Bildung nachhaltig zu verankern. Neben Lesen, Schreiben und Rechnen soll der kompetente Umgang mit digitalen Medien als vierte Kulturtechnik im Unterricht vermittelt werden. Schulbibliotheken sind den Schulen dabei kompetente Partner, Leseförderung und Medienbildung sind ihre Kernthemen. (S.533)

„Um ihrer Aufgabe gerecht zu werden, brauchen Schulbibliotheken eine adäquate Ausstattung und finanzielle Mittel.“ (S. 533)

„Die Premiere dieser deutschlandweiten Beratertagung für Schulbibliotheken bildet schon jetzt einen weiteren Meilenstein nach der Frankfurter Erklärung, die professionelle Schulbibliotheken mit der nötigen medialen Infrastruktur und entsprechend qualifiziertem Personal fordert.“ (S.533)

„Ein Anfang ist gemacht – nun liegt es in den Händen aller Beteiligter, der Fachkommissionen, der Verbände und der Bundesländer, den Prozess aufzunehmen und fortzuführen.“ (S. 533)

Meinen Bericht von der Tagung gab es scheinbar bisher nur mündlich. 11 Bundesländer waren vertreten und mit den Gästen aus Belgien, der Schweiz und Südtirol war es ein ganz besonderer Erfahrungsaustausch, den man nicht so schnell vergisst. Für zusätzliche Nachfragen zu den Vorträgen können Sie sich bitte gerne auch bei mir melden.