Freie Wörterbücher und Sprachlern-Tools

Die LEO-Wörterbücher sind inzwischen weit bekannt. Ihr Entstehen verdanken wir einigen Informatikstudenten der Münchener Universität und ihrem Engagement in den 1990er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Hier gibt es umfangreiche Wortsammlungen für die englische, französische, spanische, italienische, chinesische, russische, portugiesische und polnische Sprache und ihre Übersetzungsmöglichkeiten ins Deutsche. Die meisten Wörter können über einen Audio-Button auch in ihrer ordentlichen Aussprache angehört werden. Es gibt heute auch Tools wie Vokalbeltrainer und Lerngruppenraum. LEO ist heute eine GmbH, bietet aber den Wörterbuchservice weiterhin kostenfrei an.

Ein gutes kostenfrei nutzbares Online-Deutsch-Englisch-Wörterbuch ist außerdem Linguee der Linguee GmbH. Das Wörterbuch wird redaktionell erarbeitet, hat britische und amerikanische Audio-Spuren und zu jedem Wort viele aktuelle Textbeispiele. Um ein Wort in seinem textlichen Zusammenhang richtig zu übersetzen kann daher bei Linguee auch eine Passage aus mehreren Wörtern eingegeben werden. Diese wird nicht automatisch übersetzt. Es werden hilfreiche Textbeispiele mit entsprechender Verwendung des Wortes angezeigt.

Die Universität Leipzig stellt seit vielen Jahren kostenfrei das Wortschatz-Portal zur Verfügung. Hier können Wörter der deutschen Sprache nachgeschlagen werden. Das Wörterbuch zeigt die Zusammensetzung und die Bedeutung der Wörter an. Beim Schreiben von Texten und Vorbereiten von Präsentationen, aber auch bei Übersetzungen können hier Synonyme oder der passende Ausdruck gefunden werden.

Das Refugee Phrasebook Projekt ist eine Studierenden-Initiative und sammelt Wörter und Redewendungen in deutscher und arabischer Sprache für die erste Orientierung in Deutschland und für die Wortfelder Medizin und Recht. Außerdem gibt es eine Linksammlung mit Links zu vielen hilfreichen Webseiten für Flüchtlinge, die sich bei uns orientieren wollen.

Eine ganze Reihe kostenfreier Lerneinheiten für die deutsche Sprache bietet auch das Goethe-Institut. Probieren Sie es aus!