„Gute Schule 2030“

Am Samstag, dem 26. September folgten Jana Haase und Simone Frübing der Einladung von Stefanie Remlinger ins Berliner Abgeordnetenhaus zum Bildungskongress von Bündnis 90/Die Grünen.

Im Programm richtete sich der Blick auch in andere Bundesländer. An der interessanten Podiumsdiskussion nahm auch die Bildungsministerin von NRW Sylvia Löhrmann und eine Berliner Schulleiterin teil.

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Es war schwierig, sich im Vorfeld für Workshops zu entscheiden.

Workshop A: Was ist guter Unterricht? Professor Dr. Uwe Gellert von der FU Berlin diskutierte zusammen mit Schülern des Landesschülerausschusses und Andreas Stephan von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. Die Moderation lag beim Mitglied des Abgeordnetenhauses Özcan Mutlu.

Die Schüler hatten sich vorbereitet und brachten ihr Bild von gutem Unterricht rüber. Immer wieder ging es um den Einsatz von digitalen Medien und die gute Ausbildung von Lehrkräften, die hier den Stand der Schüler erreichen müssen.

In der Mittagspause fand ein Markt der Ideen im Casino statt. Zahlreiche neue Kontakte wurden geknüpft und Materialien eingesammelt. Mehr erfahren wollten wir über Die Initiative Schule im Aufbruch und  Feedbacks der Schüler. Wie passt die moderne Schulbibliothek in diese Konzepte?

Am Nachmittag entschied ich mich für Workshop E: Teamentwicklung im schulischen Ganztag. Gunilla Neukirchen, Vorsitzende der Schulleitervereinigung der GEW und Moritz Dreher, Schulleiter der Keplerschule in Neukölln diskutierten mit der Runde unter der Moderation von Torsten Wischnewski-Ruschin (Sprecher der LAG Bildung). Der Erfahrungsaustausch mit Schulleitern, Sozialpädagogen und Lehrern war sehr bereichernd und setzte an den Beitrag vom ekz-Seminar von Birgit Lücke aus Warendorf an. Vertrauen muss wachsen und Teamarbeit kann nur gelingen, wenn eine gegenseitige Wertschätzung der Arbeit von allen Mitstreitern deutlich wird und Anerkennung findet. Das Konzept muss gemeinsam getragen werden.

Jana Haase nahm am Workshop G: Unterricht im digitalen Zeitalter teil. Als Expertin war hier Ilka Goetz von BITS 21 geladen. Die Moderation lag bei Thomas Birk, Mitglied des Abgeordnetenhauses.

Jana Haase ist Schulbibliothekarin im Berufsausbildungszentrum des Lettevereins. Sie gab folgendes Feedback zum Workshop für uns:

„Im Workshop wurden die Möglichkeiten neuer Lernmethoden und die Notwendigkeit von Fortbildungen für Lehrkräfte diskutiert, die digitale Medien mit sich bringen. Es ging auch um die Medienkompetenz der Lernenden – von Recherchefertigkeit bis zu sozialen und ethischen Aspekten der digitalen Welt. Hier wurde nach wichtigen Kooperationspartnern Ausschau gehalten und genannt wurden da auch Bibliotheken. Eine wichtige Frage war die IT-technische Grundausstattung der Schulen mit WLAN-Möglichkeiten, Technikwartung und gerechtem Zugang zu mobilen Endgeräten. Damit hätten Lernende und Lehrende Zugang zu Verzeichnissen von analogen sowie zu digitalen Bildungsressourcen. Erwähnt wurde auch die notwendige Veränderung der Urheberrechte, um digitale Ressourcen wirklich in der Schule nutzen zu können.“

Auf dem Abschlusspodium ging es um die Frage „Wo wollen wir hin und welche Wege sind zu ebnen?“ Stefanie Remlinger diskutierte mit Tom Erdmann, Vorsitzender der GEW Berlin, mit Norman Heise, Vorsitzender des Landeselternausschusses und einem Schülervertreter….

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Es war eine sehr gelungene Veranstaltung, die viele neue Denkanstöße gab und vermittelte, dass der Weg zu guter Bildung nicht allein bestritten werden muss!

Einen ausführlichen Bericht von Stefanie Remlinger finden Sie hier.

Herzlichen Dank für die Einladung an die AGSBB e.V.