Die Schulbibliothek der Fred-Vogel-Schule

Zu Besuch in Brandenburgs Schulbibliothek des Jahres 2013

FredVogel

Maskottchen der Schule

Schon öfter, so erzählte Schulleiterin Reneé Förster, haben Leute gefragt, wer denn eigentlich der berühmte Mann sei, nachdem sich die Schule benannte. Dabei ist der Name nicht mehr und nicht weniger als die naheliegende Abkürzung für Fredersdorf-Vogelsdorf. Aus dieser Gemeinde in Märkisch-Oderland kommen die Kinder, die an der verlässlichen Halbtagsgrundschule mit Brandenburgs Schulbibliothek des Jahres 2013 lernen.

Die Leitung des Brandenburger Wettbewerbs zur Schulbibliothek des Jahres 2013 (Sabine Wolf, Anka Rahn und Victor Wolter) war am 22. November 2013 eingeladen, die Fred-Vogel-Schule und ihre Schulbibliothek zu besuchen. Sie fand einen großzügigen Schulcampus mit mehreren Gebäuden vor: Turnhalle, Hortgebäude, Schulhaus und die zum Veranstaltungsraum umgebaute Scheune. Dort gibt es Klassenräume, Medienräume, ein Forscherlabor, Spielplätze, den Schulgarten, einen WAT-Raum und die Schulbibliothek. Man kann sich vorstellen, dass es Spaß macht, an der Fred-Vogel-Schule zu lernen.

Kinder auf dem kreisrunden Sofa der Schulbibliothek.

Kinder auf dem kreisrunden Sofa der Schulbibliothek.

Die Schülerbücherei ist von 7:30 Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet, verfügt über 4500 Medien und steht den SchülerInnen, den LehrerInnen und dem Hort zur Verfügung. Markantes Möbelstück der Schulbibliothek ist ein riesengroßes kreisrundes Sofa. Es wird sehr gern von den Kindern genutzt, erzählte Nicole Pointek. Sie kümmert sich seit Jahren um alle Medien, organisiert Veranstaltungen in der Schulbibliothek und betreut die großen und kleinen Besucher. Ausgeliehen wird nicht nur an die Schulangehörigen sondern auch an die Eltern der Kinder. Eine Kooperation mit der Gemeindebibliothek existiert. Auf der Internetseite der Schulbibliothek werden die Neuzugänge bekanntgegeben. Viele Leseprojekte der Klassen finden in der Schulbibliothek statt. Antolin-Bücher sind extra markiert, werden dort gelesen oder können mit nach Hause genommen werden. An den vier PCs beantworten die Kinder sehr gern die Antolin-Fragen. Nicht zuletzt finden Lesenächte in der gemütlichen Bibliothek statt. Auch Senioren der Gemeinde lesen in der Schulbibliothek. Durch ein Lesecurriculum ist sie fest in Schulleben integriert.

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Von links nach rechts: Frau Förster, Dr. Klett, Frau Pointek

Nach der Besichtigung der Schulbibliothek kam die Wettbewerbsleitung ins Gespräch mit Frau Förster, Frau Pointek und dem Bürgermeister von Vogelsdorf-Fredersdorf, Dr. Uwe Klett. Es wurde über die Ziele und Aktivitäten der AGSBB berichtet und dargestellt, welche Kriterien für den Wettbewerb zur Schulbibliothek des Jahres 2013 aufgestellt wurden: Wer Sieger werden wollte, musste vor allem die pädagogische Arbeit der Schule unterstützen. Frau Förster beschrieb aus ihrer Sicht als Schulleiterin die Vorzüge der Schulbibliothek und kündigte an, Mitglied der AGSBB zu werden. Auch über Probleme wurde geredet: Das Auslaufen der Stelle von Frau Pointek im nächsten Jahr wäre ein herber Schlag für die Schule.

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Zukünftiger Veranstaltungsort für den nächsten Brandenburger Schulbibliothekswettbewerb

Dr. Klett erkundigte sich intensiv über die Arbeit und die Möglichkeiten von Schulbibliotheken im Internetzeitalter. Er versprach, sich im Gemeinderat für eine Weiterbeschäftigung von Frau Pointek einzusetzen. Weiterhin möchte er anregen, dass sich auch andere Schulen seiner Gemeinde um Schulbibliotheken bemühen. Den Vorschlag, eine gemeinsame technische Lösung für Software in den Schulbibliotheken zu finden, nahm er interessiert zur Kenntnis. Darüber hinaus lud er Frau Förster ein, im Kultur-, Bildungs- und Sozialausschuss über ihre Schule und den Erfolg der Schulbibliothek zu berichten.

Im Übrigen wurden die AGSBB eingeladen, 2015 die nächste Preisverleihung im Wettbewerb zur Schulbibliothek des Jahres an der Fred-Vogel-Grundschule durchzuführen. Vielen Dank dafür.

One Reply to “Die Schulbibliothek der Fred-Vogel-Schule”

  1. Mit der Schulleitung steht und fällt jedes schulische Projekt. Ein grauer Herbsttag wurde durch viel Enthusiasmus der Schulleiterin Frau Förster und ihrer Bibliothekskraft Frau Pointek erhellt. Wir drücken die Daumen, dass auch der anwesende Bürgermeister Dr. Klett nun zu schätzen weiß, was er da für eine attraktive und vor allem aktive Schulbibliothek in seiner Gemeinde hat.

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