Zuwendungen für Autorenlesungen in Berlin

Für Kinder und Jugendliche ist es ein besonderes Erlebnis den Autoren oder die Autorin, der/die hinter einem Buch steht live zu erleben. Der schönste Ort für eine Autorenlesung ist – wenn die Raumgröße es erlaubt – die Schulbibliothek. Seit 2010 hat der Berliner Senat einen Fonds eingerichtet aus dem Autorenlesungen an Schulen und Bibliotheken finanziert werden können: den Berliner Autorenlesefonds. Seit diesem Jahr gibt es einige wichtige Änderungen. Die 900 000 Euro aus dem Fonds sind auf die 12 Berliner Bezirke verteilt worden. Ansprechpartner ist das jeweils für die Bibliotheken zuständige Amt der Bezirke.

Mit der Summe, die jeder Bezirk erhält, können im laufenden Jahr bis zu 30 Lesungen zu je 250 EUR Honorar gefördert werden. Antragsberechtigt sind öffentliche und private Berliner Schulen sowie Öffentliche Bibliotheken und der Öffentlichkeit zugängliche private Bibliotheken. Ein Anspruch der Antragsteller/innen auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Gefördert werden Veranstaltungen mit einer Dauer von mindestens 45 Minuten oder Veranstaltungsreihen, bei denen professionelle Berliner Autorinnen und Autoren lesen, die bereits Arbeiten in Verlagen veröffentlicht haben. Anträge können ab sofort gestellt werden. Förderrichtlinien und Formulare findet man hier: http://www.kulturprojekte-berlin.de/fruehere-projekte/berliner-autorenlesefonds/

Ebenfalls neu ist, dass auch Übersetzer, die aus den von ihnen übersetzten Werken vorlesen, berechtigt sind aus dem Fonds finanziert zu werden. Die Weltlesebühne hat eine Liste mit Übersetzern zusammengestellt, die aus Kinder- und Jugendbüchern, lesen, die von ihnen ins Deutsche übertragen wurden. Die Liste ist hier zu finden. Die Förderfrist für 2012 läuft schon am 31.7.2012 ab!

One Reply to “Zuwendungen für Autorenlesungen in Berlin”

  1. Hallo!
    Unsere Gundschule würde gerne am Berliner Autorenlesfond teilnehmen. Könnten Sie und bei der Suche bzw. Vermittlung einer entsprechenden Autorin bzw. Autor behilflich sein?
    Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ulrike Marnitz

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