Auswertung der Befragung vom Januar 2012 – Angaben zu den Schulbibliotheken der Mitglieder

Insgesamt sind 41 Fragebögen ausgefüllt worden. Die meisten stammen von LehrerInnen, ErzieherInnen, Eltern und anderen Leuten, die direkt in der Schulbibliothek tätig sind. Darüber hinaus haben weitere Mitglieder der AG geantwortet. Einige wollten auch anonym bleiben, was durchaus möglich war. Manche Fragen betrafen nicht alle TeilnehmerInnen der Befragung, sodass sie übersprungen wurden. Die Anzahl der Antwortenden änderte sich deshalb von Frage zu Frage.

Die ersten Fragen bezogen sich auf die Schulbibliothek selbst. Sie ergaben z.B., dass die meisten beteiligten Schulbibliotheken aus Berlin stammen, aber auch sechs Brandenburger Bibliotheken an der Umfrage teilnahmen. Der am häufigsten genannte Schultyp war die Grundschule. Die Antworten auf die Frage, wer die Schulbibliotheken betreut, zeigen, wie unterschiedlich die genutzten Wege sind: Ehrenamtliche, Eltern, MAE-Kräfte (o.ä. Beschäftigte) und LehrerInnen sind dabei offensichtlich die stärksten Säulen in der Betreuung.

Der Medienbestand einer Schulbibliothek beträgt meist zwischen 2000 und 5000 Medien. Geöffnet hat sie im Durchschnitt zwischen 15 und 25 Stunden pro Woche. Für die Verwaltung der Bücher und die Ausleihe werden sehr viele verschiedene Programm genutzt. Am häufigsten wurde die Software PS-Biblio genannt.

Bei der Frage „Worin sehen Sie die wichtigsten Aufgaben der Schulbibliothek?“ waren es besonders vier Bereiche, die gewählt wurden: die Leseförderung, die Entwicklung von Informationskompetenz, die Schulbibliothek als Kommunikationszentrum und die Schulbibliothek als Rückzugsraum für die SchülerInnen. Auch die Rolle der Schulbibliothek für den Unterricht wurde betont. Die Verwaltung der Schulbücher wurde nur selten angekreuzt.

 

Bereits erschienene Artikel zur Mitgliederbefragung 2012:

 

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