Potsdamer Schulbibliotheksgelder sind verteilt

Im Haushalt der Stadt Potsdam war ein Mini-Posten für Schulbibliotheken eingestellt worden: 5000 €. Das Geld ist jetzt an antragstellende Schulbibliotheken gegeben worden.

Es wäre schön, von den profitierenden Schulen zu hören, was sie mit dem Geld machen und auch in der Zeitung davon zu lesen. Gut wäre auch, wenn die Schulleiter/-innen sich dafür einsetzen würden, dass die Sache keine Eintagsfliege bleibt. Seinerzeit waren Stadtverwaltung und Stadtbibliothek alles andere als begeistert von der Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Der Betrag war beim Weg durch die Instanzen von 25000 auf 5000 € geschrumpft.

Wie man es macht, zeigt die Rosa-Luxemburg-Grundschule. Nicht den Mut verlieren, die Antragsbegründung ist 150%ig perfekt.

2 Replies to “Potsdamer Schulbibliotheksgelder sind verteilt”

  1. Sehr geehrter Donbib,

    das ist gut, dass Sie sich für die Fortführung dieses Haushaltstitel einsetzen werden. Hoffentlich haben Sie Erfolg.

  2. Mir ist bekannt, dass eine der Schulbibliotheken die Geld beantragt hatte, 1250€ bewilligt bekam. Ich schließe daraus, dass sich nur vier Schulbibliotheken insgesamt überhaupt beworben hatten, denn dieser Betrag lag sogar noch über der beantragten Summe. Eine Aufschlüsselung der aus der Summe beantragten Medien lasse ich Ihnen dieser Tage mal per Mail zukommen. Ich kann aber schon soviel sagen: es ist eine Mischung aus Büchern (gesammelt zu fast ausschließlich einem Thema, um für dieses Thema einen grundlegenden Bestand anzulegen), DVDs (insbesondere aus der Was ist Was Reihe) und Lernsoftware für Bibliotheksrechner. Die Bücher beanspruchen dabei den kleinsten Posten. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es auch im nächsten Jahr diese Möglichkeit geben wird. Sinnvoll wird es dabei sein, die Lehrerinnen und Lehrer mit ins argumentative Boot zu holen und diese darstellen zu lassen, wie sehr sie von den neuen Medien profitieren konnten.

    Beste Grüße

    DonBib

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