13 Schulen beim Wettbewerb um die kreativste Schulbibliothek Brandenburgs

Zuerst waren es 14, aber eine Bewerbung für den Brandenburger Preis kam aus Berlin. (Noch gibt es keine Fusion.) Die Beteiligung ist sehr ausgewogen: Zwei Förderschulen, vier Grundschulen, zwei Oberschulen, zwei Gymnasien, zwei Grund- und Oberschulen. Drei Privatschulen sind dabei, zwei Schulbibliotheken, die von der öffentlichen Bibliothek betrieben werden.

Schon jetzt gilt: Alle können als leuchtende Vorbilder für Brandenburgs Schulen gelten.

Von den ca. 800 Brandenburger Schulen sind zwei verschiedene Statistiken überliefert, die beide Schwächen enthalten: Einmal geben ca. 100 Schulen an, eine Bibliothek zu haben, einmal über 300. Die Wahrheit liegt wohl dazwischen.

Die Wettbewerbsbedingungen waren nicht einfach: Es sollte eine digitale Präsentation eingesandt werden. Die Bibliothek sollte auf der Schulhomepage erwähnt sein und nicht mehr als sechs Folien oder ein 3-Minuten-Clip sollten es sein.

Der „geheime Lehrplan“ des Wettbewerbs ist, deutlich zu machen, dass die Bücherei kein verstaubter Raum unter´m Dach oder im Keller ist, wo Karteikarten sortiert werden und ein modernes Antiquariat in den Regalen steht. Die Nennung auf der Homepage (oder der Link zur kombinierten Bibliothek) sollte Indikator für Wertschätzung der Bibliothek in der Schule sein. Denn alles, was die Schule für wichtig hält, wird auf ihrer Homepage genannt.

Wie wäre es, den Wettbewerbsbeitrag auf die Homepage zu stellen?

Manchen Teams wurde bei der Erarbeitung des Beitrages bewusst, was es alles in der Bibliothek gibt und was alles dort stattfindet. Es wird berichtet, dass die Arbeit Spaß gemacht habe, ja sogar das Selbstbewusstsein des Bibliotheksteams gewachsen sei.

Die Jury wird Ende April die nicht leichte Entscheidung treffen, die Übergabe wird nach den Osterferien stattfinden. Alle Teilnehmer/-innen werden angeschrieben.

Die Kommentare sind geschloßen.