Brandenburger Beschäftigungsprogramm eine Chance für Schulbibliotheken?

Das umstrittene Beschäftigungprogramm der Landesregierung für Langzeitarbeitslose sollte für Schulbibliotheken genutzt werden: Dazu müssten die Schulleiter/innen die Schulträger auffordern, entsprechende Anträge zu stellen. Allerdings müssen sich die Schulträger finanziell beteiligen.

Umstritten ist das Programm, weil einerseits 40 Mio € in staatliche Beschäftigung gehen, gleichzeitig aber 100 Mio für Investitionen der Haushaltssperre unterliegen. Das dürfte, so sagen die IHKs, zu neuen Arbeitslosen führen. Außerdem hat sich die Zahl der Arbeitslosen in BRB in fünf Jahren halbiert und es werden inzwischen Fachkräfte und Auszubildende gesucht. Und Brandenburgs Haushalt wird von Bundesländern mitfinanziert, die sich das und auch das Schüler-BaföG nicht leisten können.

Das sollte uns nicht hindern, auf Anträgen zu bestehen. Bei Schulbibliotheken wird kein regulärer Arbeitsplatz ersetzt und es ist gemeinnützige Arbeit.