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Der Bundesweite Vorlesetag – das größte Vorlesefest Deutschlands!

Vorlesewettbewerb 2017

Vorlesewettbewerb 2017

Am 18. November 2016 findet der Bundesweite Vorlesetag statt, eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Dieser Aktionstag für das Vorlesen wird seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November durchgeführt.
Er setzt ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.

Das Konzept ist einfach: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor – zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen. Auch an ungewöhnlichen Vorleseorten finden Aktionen statt: im Riesenrad, im Flugzeug, in einem Tierpark, in Museen oder als Guerilla-Variante auf einer viel befahrenen Kreuzung – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. In den vergangenen Jahren haben sich auch Politiker und Prominente beteiligt und gezeigt, wie wichtig und schön Vorlesen ist.

Im Downloadbereich findet man  viele nützliche Informationen rund um die Vorleseaktionen. Es gibt Materialien wie Plakate, Postkarten und Dankesurkunden, zu finden unter Materialien 2016.  Auch Anregungen für eine Vorlesestunde oder einen Vorlesetipp kann man unter Tipps rund um eine Vorleseaktion erhalten.

Einladung zur 24. AG-Veranstaltung – Besuch in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek

Am Donnerstag, dem 1. Dezember 2016 sind wir nach Steglitz-Zehlendorf in die Ingeborg-Drewitz-Bibliothek eingeladen. Wir treffen uns dort um 16.30 Uhr zu einer kleinen Führung durch die Bibliothek. Anschließend erzählen uns Jens Gehring und seine Kollegen, wie die Stadtbibliothek Schulbibliotheken unterstützt, was die Stadtbibliothek für Kinder und Jugendliche bietet und was es mit den Digitalen Welten auf sich hat.
Die Bibliothek befindet sich im Einkaufscenter „das Schloss“ im 3. Obergeschoss und ist mit den Centerfahrstühlen zu erreichen.

Anmeldung

Adresse

Grunewaldstraße 3
12165 Berlin

Anfahrt
Bahn S1 und/oder U9
Busse 70, 186, 188, 282, 283, 284, 285, 380, M48, M82, M85 bis Rathaus Steglitz

„LESE(LERN)ORT Schulbibliothek – Die Familie als anregenden Lese(Lern)ort unterstützen “

Eine Fortbildung in der LeseWelt der Lenau-Grundschule am 2.11.2016

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Auch die letzte der drei Veranstaltungen des Landesinstituts für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Schulbibliotheken Berlin-Brandenburg (AGSBB) war sehr gut besucht. Anja Beck (LISUM) und Bettina Braun (AG Schulbibliotheken) begrüßten die 25 Teilnehmer*innen unter ihnen auch Frau Ull von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. Die Lenau Schule hat nicht nur einen wunderschönen Bibliotheksraum (mit großem Leseboot), sondern angrenzend auch einen Raum für die Nutzung als Bilderbuchkino, für Elternfeste und andere Veranstaltungen. Dort konnten alle Teilnehmer*innen an Tischen mit kleinen Lesebooten und anderen Ideen für den kreativen Zugang zum Lesen dem Vortrag von Katja Eder (Literaturpädagogin) zu erfolgreicher Elternarbeit lauschen. Besonders eindrücklich war die Tatsache, dass laut einer der neuesten Studien der Stiftung Lesen nur 42% der Eltern unter 35 Jahren glauben, dass sie Einfluss auf die Lesefreude ihrer Kinder haben. Gerade deshalb ist ein Qualitätsmerkmal schulischer Leseförderung die Elternarbeit, mit Lesefesten, Elternabenden rund ums Lesen, Familienkofferprojekten und Kooperationen mit den Lesepartnern im Umfeld der Schule. Zwei besondere und neue Ideen haben Katja Eder, Irene Hoppe und Gundula Meyering sich ausgedacht, die ausführlicher betrachtet wurden:
1. Der Mathekoffer, der den Familien die Angst vor Formen, Zahlen und mathematischen Methoden nimmt.
2. Die Wochenend-Lesebeutel, die aus der Idee der Familienkoffer entwickelt wurden und als kleines Angebot auch bei den Teilnehmer*innen auf Begeisterung stießen.

(Broschüre „Gemeinsame Sache machen – Eltern als Partner der Leseförderung in der Schulanfangsphase“)
Nach einer Pause, in der der Austausch kein Ende nehmen wollte, stellten Edith Siepmann und Charlotte Kühne das Konzept der LeseWelt vor und erinnerten an Sibylle Recke, die leider im Frühjahr 2016 gestorben ist. Sie hat den Grundstein für diese Schulbibliothek gelegt und viele Jahre ihre Energie in die Ausgestaltung und Implementierung von Lesekultur in den Schulalltag gesteckt. Die LeseWelt ist mitten im Schulhaus, neben dem Lehrerzimmer und somit das Herz der Schule. Über die LeseWelt gibt es einen sehr empfehlenswerten Film „Es war einmal ein Zebra“.

Am 18.11.16 dem Bundesweiten Vorlesetag um 15 Uhr findet das Lesefest der Lenau-Schule statt, das seit vielen Jahren für die Schulgemeinschaft identitätsstiftend wirkt. Martin Klein wird lesen, Ballons mit Gedichten werden in den Himmel steigen… Mit der Einladung zu diesem Fest endete ein inspirierender  Nachmittag und wir danken Edith Siepmann und ihrem Team für den Einblick in eine ganz besondere Lese-Welt.

Text & Bilder von Bettina Braun

Lesekultur in der Schulbibliothek – Einladung zur Fortbildung am 19.11.2016

20160707_193157_resizedDas Diakonische Werk Berlin Stadtmitte e.V. bietet eine Fortbildung an.

Am Samstag, 19.11.2016 von 10.00 bis 16.30 Uhr erfahren Sie von den Dozent*innen Bettina Braun (Lese- und Literaturpädagogin, Leitung des Lesekellers im Diakonischen Werk Berlin Stadtmitte/Freizeitbereich  Adolf-Glaßbrenner-Grundschule, Fortbildungsreferentin für Kinder- und Jugendliteratur) und Hans-Ulrich Pollack (Schulbibliothekar in der Nürtingen – Grundschule in Berlin Kreuzberg. Weiterbildungen zum freien Erzählen u.a. am Berlin Career College der UdK Berlin, Zertifikatskurs: Storytelling in Art and Education) viel Wissenswertes über die Aufgaben und die Arbeitsweise einer Schulbibliothek.

Sie geben einen Überblick über die Methoden, die in einer Schulbibliothek zur Leseförderung genutzt werden können.
Im Sinne der Lese- und Literaturpädagogik unterstützen Schulbibliothekar*innen Kinder dabei, ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten zu erweitern und zu entdecken. Im Lesekeller werden die unterschiedlichen Handlungsfelder (Sprechen/Zuhören, Erzählen, Lesen und Schreiben) auf kreative Art und Weise in den Alltag der Kinder eingebettet. Sei es im Wortlabor, bei Familienprojekten und Lesungen, aber immer durch ausgewählte Kinder- und Jugendliteratur. Kamishibai und Bilderbuchkino werden beispielhaft als bildgestützte Präsentationsformen ausführlich behandelt. Jede Teilnehmer*in hat am Ende des Seminars ein Wissen über die Herkunft, den Gebrauch, die technischen Voraussetzungen, Kriterien für die Geschichtenauswahl und verschiedene Vorführmöglichkeiten. Das Seminar wird mit 8 UE im Bereich Literacy und Lesedidaktik (Methoden der Leseförderung 5.4.) der Weiterbildung zur Lese- und Literaturpädagog*in angerechnet.

Anmeldung bei Bettina Braun / Programmleitung: Bettina Braun
Seminarort: Lesekeller in der Adolf-Glaßbrenner-Grundschule
Hagelbergerstr. 30, 10961 Berlin
Kosten: 97€

InFobiS – Diakonisches Institut
für Information, Fortbildung und Supervision
Wilhelmstr. 115 | 10963 Berlin | Tel.: (030) 6959 8082
www.bundesverband-lesefoerderung.de

Die Jury hat getagt – 18 DaZ-Bücherkisten sind unterwegs

Herzlichen Dank für alle Bewerbungen für die 12 DaZ-Bücherkisten, die wir für die Tagesspiegelspende von 3600 Euro gekauft haben. Alle 12 Berliner Bezirke erhalten eine Bücherkiste. Aus jedem Bezirk kamen Einsendungen. Vom Ergebnis wurden wir überrascht. Die meisten Einsendungen kamen aus Neukölln (8), Friedrichshain-Kreuzberg (8)und Tempelhof-Schöneberg (7).

Die Jury hat am 10. November 2016 getagt und die Gewinner ermittelt. Insgesamt 52 Schulen haben sich beworben! Höchste Zeit, das Preisgeld der Tagesspiegelspende auf den Weg zu bringen.

Die Schulen, die gewonnen haben, wurden am 11. November 2016 persönlich benachrichtigt. Außerdem möchten wir uns mit einem besonderen Geschenk bedanken. Zusätzlich zu den 12 Gewinnerschulen der Bezirke haben wir mit den restlichen Schulen im Lostopf weiter gelost. 6 weitere Schulen erhalten so noch eine DaZ-Bücherkiste, die von der AGSBB finanziert wird. Gewonnen haben drei Schulen aus Friedrichshain-Kreuzberg, zwei Schulen aus Neukölln und eine Schule aus Steglitz-Zehlendorf. Herzlichen Glückwunsch!

Unterstützt wird die Aktion von den Kolleginnen der Schmökerkisten, die die Bücherkisten in der nächsten Woche direkt an die Schulen schicken werden. Wir wünschen uns, dass die Gewinnerschulen im nächsten Sommer über ihre Erfahrungen beim Einsatz der Bücherkisten berichten werden und wir ihre Artikel veröffentlichen können. Wir wünschen viel Freude mit dem neuen Schatz. Über weitere Einsendungen auch zu anderen Höhepunkten im Schulalltag freuen wir uns.

Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an die Jury und den Vorstand, besonders an Theresa Linhardt, Dagmar Suhr, Charlotte Schmieder und Simone Frübing.

Die Namen der Gewinnerschulen lesen Sie hier:

  • Charlottenburg-Wilmersdorf: Halensee-Grundschule
  • Friedrichshain-Kreuzberg:       Gustav-Meyer-Schule
  • Lichtenberg:                                Schule am Wäldchen
  • Marzahn-Hellersdorf:               Kolibri-Grundschule
  • Mitte:                                            Evangelische Schule Berlin-Mitte
  • Neukölln:                                     Hans-Fallada-Schule
  • Pankow:                                       Grundschule am Weißen See
  • Reinickendorf:                            Campus Hannah-Höch
  • Spandau:                                      Charlie-Rivel-Grundschule
  • Steglitz-Zehlendorf:                   Quentin-Blake-Europe -School
  • Tempelhof-Schöneberg:            Paul-Simmel-Grundschule
  • Treptow-Köpenick:                    Schule am Pegasuseck

Die 6 Sonderpreise der AGSBB e.V. gehen an folgende Schulen:

  • Friedrichshain-Kreuzberg:       Hunsrück-Grundschule
  • Friedrichshain-Kreuzberg:       Aziz-Nesin-GS/Dt.-Türkische Europaschule
  • Friedrichshain-Kreuzberg:       Heinrich-Zille-Grundschule
  • Neukölln:                                      Schule am Teltowkanal
  • Neukölln:                                      Hermann-Sander-Schule
  • Steglitz-Zehlendorf:                    Mercator-Grundschule

Herzlichen Glückwunsch! Anfang nächster Woche (22.11.16) sollten die Kisten die Schulen erreichen. Ansonsten fragen Sie bitte nach.

 

Try to walk in my shoes: Neuer Themenraum in der AGB: Syria – Berlin

syria Bild: Tammam Azzam

Try to walk in my shoes:

Neuer Themenraum in der AGB: Syria – Berlin

… Im Geiste ist das jetzt im neuen Themenraum des Salons der Amerika-Gedenkbibliothek (AGB), der bis Silvester dort präsentiert wird, möglich.

Viele Informationen und Medien über Syrien erwarten den Besucher. Auf Deutsch, Englisch und Arabisch. Welche Kultur bringen syrische Menschen mit nach Berlin? Wie bereichert sie uns? Wo können Gründe für interkulturelle Konflikte liegen? Was haben die Menschen erlebt (und erlitten?) im Krieg und auf der Flucht?

Die AGB kooperiert dabei mit dem Goethe-Institut Damaskus im Exil, das als Berliner Projekt syrischer und deutscher Künstler und Kulturleute in Verbindung mit dem Goethe-Institut Damaskus steht, das dort 2012 leider schließen musste.

Eine neue Chance für kulturellen Austausch. Für den Klassenausflug der älteren, politisch interessierten SchülerInnen, für LehrerInnen oder das Schulbibliotheksprojekt bestimmt eine gute Adresse.

 

 vom 08.11. – 30.12.2016

 Mo-Fr 10 – 21 Uhr, Sa 10 – 19 Uhr

 Amerika-Gedenkbibliothek der ZLB im Salon,

 Blücherplatz 1, 10961 Berlin

 

Plus:

Themenzeit zur Medienpräsentation: am 07.12.2016 um 18:30 Uhr im Salon der AGB
Ankommen in Berlin / Kurzfilme des Projektes  #LibraryOfStories

Menschen mit und ohne Fluchterfahrung erzählen in #LibraryOfStories gemeinsam ihre Geschichte: von ihrer Ankunft in Berlin, von für sie wichtigen Orten und bedeutungsvollen Begegnungen.

Die AGB zeigt die ersten in der #LibraryOfStories mittels „Digital Storytelling“ erschaffenen Kurzfilme.

Die Filmschaffenden sind da und zum Austausch bereit und wer mag, kann sogar live die eigene Geschichte erzählen.

Weitere Informationen: http://grossstadtgeschichten-berlin.de/libraryofstories

App in die Schulbibliothek?!

Am 26. Mai 2016 lud die Schulbibliothek „Bücherwelt“ der Thomas-Mann-Grundschule zu einer Veranstaltung der AG Schulbibliotheken in Berlin und Brandenburg ein.

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Bei selbstgebackenem Kuchen, herzhaften Teilchen und Tee diskutierten die Teilnehmenden in einer sehr familiären Atmosphäre über das Thema: Neue Medien in der Schulbibliothek. Zuvor hatten die Gäste unsere Sommerbibliothek bewundert. In einem Bungalow auf dem Schulhof stehen Bücher bereit, die die Kinder in der Pause und am Nachmittag auf dem Hof lesen können. Danach werden die Bücher wieder in die Sommerbibliothek zurück geräumt. Sie sind nicht ausleihbar. Die Idee für diese Sommerbibliothek war vor ein paar Jahren nach dem Beobachten der „Gezeiten“ der Schulbibliothek entstanden. Im Sommer sind die meisten Kinder am liebsten an der frischen Luft und die Schulbibliothek wird nicht so intensiv genutzt wie in den kalten Jahreszeiten. Deshalb brachten wir die Bücher zu den Kindern – nach draußen.

Während der Besichtigung kam unsere Schulleiterin, Frau Lietzau, kurz hinzu und informierte  über das Konzept „lesende Schule“ der Thomas-Mann-Grundschule .

In der Diskussion über Neue Medien in der Schulbibliothek gab es sehr unterschiedliche Standpunkte über den Sinn verschiedener Anwendungen.

Das Spektrum der Meinungen reichte vom Erhalt der Bibliothek als einem „analogen“ Ort, an dem noch das Haptische zu Hause ist bis zu der Meinung, dass es notwendig sei, mit der digitalen Revolution mitzugehen und nicht den Anschluss zu verpassen. Bettina Gries, Inhaberin einer Berliner Firma zur Mediengesaltung, die APPs vor allem im kulturellen Bereich ( für Parks, Schlösser, Museen etc.) produziert und unsere eingeladene Expertin für diese Runde , hatte viele gute Ideen, wie die Schülergeneration „Smartphone“ zum Beispiel mit APPs für Schulbibliotheken zu begeistern ist. Sie hält das Medium an sich für völlig wertfrei und es kommt ihrer Ansicht nach vielmehr darauf an, welche Inhalte über die Neuen Medien wie z.B. das Smartphone transportiert werden. Sie plädierte für einen spielerischen Umgang mit den Neuen Medien.

In der Diskussion stellte sich allerdings heraus, dass es in vielen Schulen ein generelles Verbot der Nutzung von Mobiltelefonen gibt, so dass momentan solche Schulbibliotheks-APPs von den Schülern gar nicht genutzt werden könnten.

So stellte sich der Gedanke ein, dass das Anbieten von Schulbibliotheks-APPs wahrscheinlich erst in weiterführenden Schulen, also ab Klasse 7, sinnvoll ist.

Vorstellbare Inhalte von Schulbibliothek-APPs sind z.B. APPs zur Buchvorstellung und Leseempfehlung, APPs zur Erinnerung an Buchabgabe-Termine und APPs mit literarischen Quiz u.a. anderen Spielen rund um das Buch.

Der Gedankenaustausch der Teilnehmenden war sehr intensiv und zusammenfassend können wir sagen, dass der technologische Wandel früher oder später auch die Schulbibliotheken erfassen wird und es gut ist, sich schon jetzt mit dem Thema auseinander zu setzen.

 

Kirsten Christiansen

Koordinatorin der „Bücherwelt“

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