Zahlen und Fakten aus Marzahn-Hellersdorf und Berlin Mitte

Aktivitäten des Hölty-Gymnasiums Wunstorf/Niedersachsen

Wie bereits angekündigt sind die Antworten der kleinen Anfrage von Regina Kittler zu den Schulbibliotheken für die Bezirke Marzahn-Hellersdorf und Mitte jetzt einsehbar.

Sicherlich kam die kleine Anfrage zu den Schulbibliotheken mit Beginn der Sommerferien Anfang Juli 2018 etwas unglücklich. Auch nach den Sommerferien bei der 2. Abfrage kam die Anfrage überraschend für die Experten, die eigentlich hätten antworten sollen.

Ich erinnere, dass die Schulbibliotheken in Marzahn-Hellersdorf von Victor Wolter als Lehrer des Victor-Klemperer-Kolleg richtungsweisend und intensiv betreut worden und werden. Regelmäßig treffen sich die Schulleiter mit dem Träger Pro-AB, auch die Marzahn-Hellersdorfer Lesetage wurden gemeinsam und unterstützend für die Schulbibliotheken organisiert. Visionen müssen sich entwickeln. Mit vielen Visionen sind wir in Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick schon 2014, wie im Video zu sehen, gestartet.

Am 16. Juni 2018 fand an der Ernst-Haeckel-Schule der 7. Berlin-Brandenburger Schulbibliothekstag statt, wo wir die Bürgermeisterin Frau Heidi Pohle und den Stadtrat für Schule, Sport, Jugend und Familie Herrn Gordon Lemm begrüßen konnten. Wir fanden auch jahrelang Unterstützung beim eh. Bürgermeister Stefan Komoß und der Stadträtin für Weiterbildung und Kultur Frau Juliane Witt. In den Schulferien wurden in den vergangenen Jahren die Teilnehmer von Maßnahmen in Schulbibliotheken professionell in der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf unterstützt. Auch in diesem Bezirk gibt es eine Kontaktstelle für Schulen und Kitas.

Die Stadtbibliothek Mitte ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Schulbibliotheken Berlin-Brandenburg e.V. von Beginn an. Sarah Wildeisen, die heute die Schulbibliothekarische Kontaktstelle leitet, bringt eigene Erfahrungen aus einer Schulbibliothek mit und ist Gründungsmitglied der AGSBB.

Sicherlich könnte die Vernetzung manchmal besser sein, aber wir sind an vielen Stellen bereits gut vernetzt und treffen uns. Schwierig ist der Personalwechsel und der Verlust von Wissen, weil Kolleginnen und Kollegen in den wohl verdienten Ruhestand gehen und dies nicht immer gleich bemerkt wird.

Eine Schulbibliothekarische Arbeitsstelle für Berlin, die sich um die Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit kümmert, das Netzwerk kennt, IT und Medienpädagogik betreut und bei der Planung und beim Neubau von Schulbibliotheken unterstützt und Ansprechpartner aller Bezirke weitergibt, könnte die Arbeit der ehrenamtlich arbeitenden AGSBB e.V. an vielen Orten unterstützen.

Vielleicht ist mit der mittlerweilen großen Anfrage von Frau Kittler im Abgeordnetenhaus Vielen bewusst geworden, was in den Schulen geleistet wird und auf ein gutes Fundament gestellt werden muss. Die Profis dafür gibt es in dieser Stadt zahlreich.

Ich bitte um weitere Einsendungen aus der Praxis. Wir müssen sichtbar zeigen, was bereits vorhanden ist und wo unterstützt werden muss mit finanziellen Mitteln, die Schülerinnen und Schülern aller Elternhäuser unabhängig vom Geldbeutel der Eltern zur Verfügung stehen muss.

Im Tagesspiegel stand ein Bericht über Schulbibliotheken vom 3. Oktober 2011. Sie können ihn hier lesen und feststellen, dass sich etwas bewegt hat – es wird Zeit zu beginnen und das Unterstützungspaket für Schulbibliotheken auf den richtigen Weg zu bringen! Berliner Schulen mangelt es an Bibliotheken? – Zeigen wir in einer Studie, was bereits an Berliner Schulbibliotheken geleistet wird.