Kosmos-Verlag unterstützt Schulbibliotheken mit Büchern von Boris Pfeiffer

Die Schulbibliothek an der Karl-Sellheim-Schule Eberswalde trägt den Namen „Boris Pfeiffer“, Autor der bekannter Kinderbuchserie „Die drei ???“. Anke Rahn, die Leiterin der Schulbibliothek, erhielt gestern eine E-Mail von Boris Pfeiffer, in dem er von einem interessanten Angebot des KOSMOS-Verlages berichtet: „Der Kosmos Verlag sucht den Kontakt zu Schulbibliotheken, möchte mit den Verantwortlichen ins Gespräch kommen und die Bibliotheken mit Büchern unterstützen.“ Gemeint sind Kinderbücher der neuen Krimiserie „Unsichtbar und trotzdem da!“ für Kinder ab 8 bis 9 Jahre.
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Ausführliche Informationen finden Sie in dem Brief von Boris Pfeiffer:
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Liebe Freunde und Interessierte,

in den vergangenen zwei Monaten war ich fast durchgängig auf Lesereise quer durch Deutschland und auch in Berlin unterwegs. Ich war für zwei Wochen eingeladen zum Frederick nach Baden-Würtemberg, auf der Braunschweiger Jugendbuchwoche, in Sachsen Anhalt, auf den Stuttgarter Buchtagen und der Bücherschau in Karlsruhe. Hauptsächlich habe ich dabei aus meiner neuen, in Berlin spielenden Krimireihe für Kinder ab 8/9 Jahren ‚Unsichtbar und trotzdem da!‘ vorgelesen. Bis dato habe ich sieben Bände der Reihe verfasst und bin mit den Geschichten nun auf sehr gute Resonanz gestoßen.

‚Unsichtbar und trotzdem da!‘ unterscheidet sich von den Drei ??? Kids, die ich ja ebenfalls schreibe, sehr. Die Geschichten spielen nicht in den USA, sondern in einem heutigen Berlin. Sie sind sprachlich stärker und sozial gewichtiger. Hauptfiguren sind ein Mädchen und zwei Jungen aus unterschiedlichen sozialen Lebenszusammenhängen und von unterschiedlicher kultureller Herkunft. Gerade, dass ein Mädchen und zwei Jungen hier als Detektive zusammenarbeiten, wie auch, dass ein türkischstämmiger Junge die Bande um seinen Feingeist bereichert, wird von Lehrern und Kindern sehr positiv wahrgenommen. Die Bücher haben durch ihre Figurenkonstellation über die Geschichten hinaus eine integrative Kraft, die mich selbst beinahe überrascht. Jungen und Mädchen lieben die Geschichten gleichermaßen und viele Kinder mit Migrationshintergrund sprechen mich mit leuchtenden Augen an. Ich glaube, dass mir mit diesen Geschichten ein schöner Wurf gelungen ist.

Die Presse schreibt zum Beispiel:

Detektivbande rauft sich im Affenzahn zusammen

Der abenteuerlustig-wagemutige Addi, der verträumt-feinsinnige Agan und die schnodderig-nüchterne Jenny sind die spürsinnigen Großstadthelden in der mittlerweile auf sechs Bände angewachsenen Kinderkrimireihe „Unsichtbar und trotzdem da!“ des Berliner Autors Boris Pfeiffer. Im Rahmen des 15. Frederick-Tages konnten die Dritt- und Viertklässler der Altinger Grund- und Werkrealschule nicht nur viele Wörter, sondern eine spannende, geheimnisvolle sowie die Fantasie beflügelnde Story sammeln.

Rüdiger Schwarz

Der 1964 in Berlin-Wilmersdorf geborene Kinder- und Jugendbuchautor, der Romanhelden wie Philipp Marlowe, Tom Sawyer und Peter Pan in Personalunion verkörpern würde, ist ein emsiger Autor. Einem breiten jungen Lesepublikum durch seine Autorenschaft für die Krimireihe „Die drei ??? Kids“ ein Begriff, setzt Boris Pfeiffer seit Herbst 2011 ein clever-gewitztes und unschlagbares junges Trio in der Hauptstadt Berlin auf das zwielichtige und dubiose Verbrecherhaifischbecken an. Im labyrinthischen Großstadtdschungel mit seiner vertrackten sowie verwinkelten Architektur spielt das Trio Wendigkeit und geschmeidiges Affenzahntempo als kriminalistische Trumpfkarten aus. Ein Herzass ist, dass sich dank Körpergröße so einige Schlupflöcher in der Erwachsenenwelt auftun. Denn in deren Schatten bedarf es für Kinder keiner aufwendigen Tarnung. Übersehen, überhört und übergangen werden sie per se, ohne falsche Pässe und Bärte sowie Perücken zu verdeckten Ermittlern. Im Untergrund von durchgesessenen Jeans, schweißnassen Blusen, lila Röcken und Beinen über Beinen verfolgen sie gleich einem Maulwurf die einmal aufgenommene Fährte. So ist ihnen der Überraschungseffekt sicher.

Und wo lernen sich ein Mädchen aus einem eher tristen Hochhausmilieu Ostberlins, ein Junge mit Migrationshintergrund aus Neukölln und einer aus der Reichenhochburg Grunewald in dieser beschleunigten und irrwitzig pulsierenden Stadt besser kennen als in einer Warteschlange? Nicht irgendwo, sondern mitten im Tempel des Metropolenkonsums, dem Kaufhaus des Westens. In einer Szenerie, die einen Vorgeschmack auf ihre weitere Karriere als die „Unsichtbaraffen“ bietet. Denn Addi und Agan wohnen bei der Autogrammjagd auf Spiderman einem Fake bei. Noch vergeblich den Tunneleingang durch den Bannwald der vielen Beine suchend, der zumindest Addi dann zur Schwebebalkengrazie auf der Mittelstrebe eines Kuscheltierregals werden lässt, weiß die kesse Jenny längst Bescheid. Im „Spidy-Kostüm“ steckt kein amerikanischer Superstar, sondern ganz banal nur der Sohn des Hausmeisters. Die vermeintliche Trophäenjagd der beiden Jungs kippt in völlige Verkaterung. Nicht „Spidy forever!“ ist angesagt, sondern nur verramschen von Fanartikeln als Geschäftskalkül. Zumindest rächen sich die Jungs über 1500 Flimmerflummis an der impertinenten sowie unwirschen Erwachsenenwelt für ihre zerstörten Kinderträume.

„Unsichtbar und trotzdem da“

Klar, warum Boris Pfeiffer die Eingangsszene aus dem ersten Band zum vergnüglichen Besten gibt. Sie illustriert das Leitmotto, unter dem allerlei mysteriöse Fälle gelöst werden – eben „Unsichtbar und trotzdem da!“. Auf das ungleiche Trio warten fürderhin: ein Museumswärter, der Zwiesprache mit drei Bettlern auf einem schief hängenden Bild hält, ein roter Sessel, der durch die Karl-Marx-Straße schießt, um Glück und Unglück zu bringen, oder aber eine U-Bahn auf Geisterfahrt. Da das ungleiche sowie sich auch mal kabbelnde Trio nun aber einfach spitzfindig clever ist, muss vor allem Agan in Zukunft nicht länger an Bilder-, U-Bahn- oder rote Sesseldschinns glauben. Und da die Aufklärungsquote so gut wie perfekt ist, wird sich auch Jenny, die die Höhenflüge der Jungs mit viel nüchterner Chuzpe kontert, mit der geheimen Visitenkarte „Unsichtbaraffen“ anfreunden.

(http://www.gaeubote.de/index.php?&kat=10&artikel=110156687&red=24)

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Weitere Stimmen zu den Büchern finden sich auf meiner Website, der eben stattfindenden Leserunde auf Lovelybooks oder halten die Lehrerinnen, Lehrer, Bibliothekarinnen und Kinder bereit, bei denen ich zuletzt zu Besuch war.

Nach dieser positiven Aufnahme der Bücher habe ich mit dem Kosmos Verlag, der ‚Unsichtbar und trotzdem da!‘ glücklicherweise verlegt, gesprochen und konnte die neue Leiterin des Jugendbuchs, Birgitta Barlet, davon überzeugen, dass sich der Verlag für die deutschen Schulbibliotheken einsetzen soll. Sie hat mir zugesagt, dass sie gerne Schulbibliotheken mit meinen Büchern unterstützen will.

Darum nun meine Bitte an euch. Wenn ihr Schulbibliotheken wisst, die gerne ein paar Bände von ‚Unsichtbar und trotzdem da!‘ in Empfang nehmen würden, wenn ihr Kontakte zu SchulbiothekarInnen habt, die daran interessiert sein könnten – bitte leitet Ihnen meine Mail weiter oder sprecht sie an! Der Kosmos Verlag – die direkte Ansprechpartnerin ist Frau Sonja Meyer (s.meyer@kosmos.de) sucht den Kontakt zu Schulbibliotheken, möchte mit den Verantwortlichen ins Gespräch kommen und die Bibliotheken mit Büchern unterstützen.

Bitte seid so gut und nehmt diese Initiative auf!

Ganz herzliche Grüße

Euer Boris Pfeiffer